Ob Mediation, Teambuilding oder Prozessbegleitung – je nach Themenstellung oder Anliegen nutze ich verschiedene Methoden und Ansätze. Entscheidend ist jedoch die zugrunde liegende Einstellung, mit der die Methoden angewendet werden.

Hier die Beschreibung meiner Einstellung und einiger Methoden:

Systemische Sichtweise und Systemgesetze

Ausdruck der systemischen Sichtweise ist die Berücksichtigung der Systemgesetze. Diese Systemgesetze bestimmen das Miteinander in Systemen – unabhängig davon, ob es sich bei dem System um ein Unternehmen, eine Organisation, ein Team oder eine Familie handelt. Das heißt: Auch wenn diese Gesetze den System-Mitgliedern nicht bewusst sind, wirken sie dennoch.

Wenn diese Gesetze verletzt werden – ob bewusst oder unbewusst – führt dies in der Regel zu Konflikten.

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Systemgesetze zur Vermeidung und zum Lösen von Konflikten

Die Wirkung der Systemgesetze ist also spürbar. Werden die Gesetze eingehalten, fühlt sich jedes System-Mitglied gestützt. Werden die Systemgesetze hingegen verletzt, sind das System und die einzelnen Mitglieder geschwächt. Typische Symptome in Unternehmen können sein: die Mitarbeiter sind demotiviert, werden krank, gehen in die „innere Kündigung"; es gibt interne Machtkämpfe; Kunden kündigen plötzlich; es kommt zu Sabotage oder massiven Umsatzeinbrüchen.

Die Systemgesetze zu kennen, ist somit hilfreich, um Verletzungen dieser Gesetze und Konflikte zu vermeiden. Oder – wenn aufgrund von Verletzungen Konflikte entstanden sind –, können sie mit Hilfe der Systemgesetze gelöst werden.

Eine Beschreibung der 10 Systemgesetze finden Sie hier.


Wertschätzende Kommunikation

Treffen unterschiedliche Einstellungen aufeinander, kommt es zu Konflikten. Eine respektvolle Auseinandersetzung kann Standpunkte klären und ein erster Schritt in Richtung Konfliktlösung sein. Notwendige Voraussetzungen sind hierbei eine respektvolle Einstellung und eine achtsame Sprache.

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Was macht eine wertschätzende Kommunikation aus?

1. Respektvolle Einstellung

Entscheidend ist die innere Einstellung, mit der ich mich in Konflikten verhalte und anderen begegne. Folgende Charakter-Merkmale sind hilfreich:

  • Respekt: ohne Vorwurf sein, auch wenn das Gegenüber einen anderen Standpunkt vertritt.
  • Achtsamkeit: bemerken, wenn ein Verhalten oder eine Person bewertet, beurteilt oder gar verurteilt wird.
  • Mitgefühl und Empathie: was auch bedeutet, den anderen in seiner Würde zu achten.
  • Ehrlichkeit: das heißt einerseits, eigene Fehler zu bekennen und zu seinen Gefühlen zu stehen. Und das heißt andererseits, dem anderen auch unbequeme, unangenehme Aussagen und Wahrheiten zuzumuten – und das im vollen Respekt für die Person.
  • Eigenverantwortung: bereit sein,
    • Verantwortung für die eigenen Gefühle und das eigene Verhalten zu übernehmen – und nicht andere dafür verantwortlich machen.
    • zu reflektieren, um auch den eigenen Anteil am Konflikt zu sehen.
2. Achtsame Sprache

Eine achtsame Sprache ist gerade auch in Konflikten sehr bedeutsam. Es gilt, eine Sensibilität für Sprache zu entwickeln, um klar und wirksam zu kommunizieren.

Achten Sie auf folgende Inhalte einer Aussage:

  • Trennung zwischen Beobachtung und Bewertung. Beschreiben Sie die auslösende Situation bzw. das störende Verhalten, ohne zu bewerten. Beispiel: Bewertend wäre: „Sie sind so unzuverlässig geworden.“ Eine sachliche Beschreibung kann lauten: „Sie sind letzte Woche dreimal 20 Minuten nach Dienstbeginn gekommen.“
    Zusätzlich können Sie die Auswirkung bzw. die Folgen des beschriebenen Verhaltens schildern. Im Beispiel oben könnte es sein, dass Anrufe ins Leere laufen.
  • Verbalisierung von Gefühlen: Erkennen Sie Ihre Gefühle und sprechen Sie sie aus. Und geben Sie auch dem Konfliktpartner die Gelegenheit, seine Gefühle zu benennen. Unausgesprochene oder unterdrückte Gefühle, Stimmungen und Empfindungen können eine Konfliktlösung blockieren. Sind Emotionen ausgesprochen, können sich die Konfliktpartner leichter der Konfliktklärung bzw. Konfliktlösung zuwenden.
  • Benennung von Motiven, Werten, Idealen: Um Lösungen für Konflikte zu finden, ist es wichtig, „hinter“ die vertretenen Positionen zu schauen. Fragen Sie sich: „Worum geht es mir eigentlich?“ oder „Was ist mir wichtig?“ Aber fragen Sie sich auch: Welches sind die Interessen oder Motive des Konfliktpartners?Beispiele für Motive im beruflichen Kontext sind: (wirtschaftliche) Sicherheit, Verlässlichkeit, Klarheit, Effizienz, Respekt.
  • Formulierung von Strategien: Benennen Sie das Verhalten, das Sie sich von dem anderen wünschen bzw. was der andere tun soll. Je nach Situation bzw. (hierarchischem) Verhältnis kann es sich hierbei um eine Bitte, einen verhandelbaren Vorschlag oder eine Anweisung handeln.
    • Formulieren Sie positiv! Benennen Sie also das, was Sie wollen, und nicht das, was Sie nicht wollen. Sagen Sie also nicht: „Seien Sie nicht so unordentlich.“ Sondern zum Beispiel: „Bitte stellen Sie diese Bücher ins Regal.“
    • Formulieren Sie nicht abstrakt und vage, sondern beschreiben Sie konkretes Verhalten und Handeln. Sagen Sie nicht: „Ich will, dass Sie zuverlässiger arbeiten“. Sondern: „Bitte sagen Sie mir zu, dass ich den Bericht bis 15 Uhr auf dem Schreibtisch habe.“ 

Mit diesen Schritten können Sie sich in einer kritischen bzw. konflikthaften Situation dem Gesprächspartner klar und konstruktiv mitteilen.

Fazit

Eine wertschätzende Kommunikation sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zu einer konstruktiven Konfliktklärung ermöglichen nachhaltige Konfliktlösungen.


Kernquadrat – Unterschiedlichkeit als Bereicherung sehen

Wieso können Sie gerade von der Person am meisten lernen, auf die Sie „hoch-allergisch“ reagieren? Wie können Sie in einem Mitarbeiter oder Kollegen, der für Sie „ein rotes Tuch“ ist, auch positive Eigenschaften entdecken? Was hat es mit Ihnen zu tun, wenn Sie sich über eine andere Person ärgern? Antworten lassen sich mit dem Kernquadrat finden.

mehr zum Kernquadrat

Unterstützung bei Konfliktlösung und Teambuilding

Das Kernquadrat hilft bei der Reflexion zu Fragen wie:

  • Wie können Sie für einen Konfliktpartner mehr Respekt und Wertschätzung aufbringen? 
  • Welche Stärke kann sich hinter einer vermeintlichen Schwäche verbergen? 
  • Wie können unterschiedliche Stärken verschiedener Teammitglieder gewinnbringend genutzt werden? 
  • Wie gehen Sie als Führungskraft mit „schwierigen“ Mitarbeitern um? 
Stärken und Schwächen

Das Kernquadrat hilft einzelnen Personen und ganzen Teams, ihre Kernqualitäten bzw. Kompetenzen zu erkennen. Gleichzeitig sensibilisiert es für „Schwächen“. Denn eine Stärke kann zu einer Schwäche bzw. Falle werden, wenn sie im Übermaß eingesetzt wird: Kreativität beispielsweise kann in Chaos münden (s. Schaubild).

Folgende Frage kann man sich dann stellen: Welche andere Qualität oder Kompetenz könnte entwickelt werden, um mit der Kernqualität im Gleichgewicht zu bleiben – um eben nicht in die Falle der Übertreibung zu tappen? Eine Person mit der Kernqualität Kreativität könnte, um nicht in ihrer Falle Chaos zu landen, versuchen, bei aller Kreativität ein gewisses Maß an Struktur zu bewahren. Struktur wäre im Kernquadrat die Herausforderung.

Konfliktpotenzial

Der vierte Punkt im Kernquadrat ist die Allergie. Eine kreative Person kann leicht allergisch auf ein Zuviel an Struktur reagieren, im obigen Beispiel Bürokratie. Gleichzeitig könnte sie vielleicht gerade von einem „bürokratischen“ Menschen sehr viel lernen. Denn dieser hat eventuell als Stärke die Struktur, die die kreative Person entwickeln möchte. 

Das Kernquadrat ist somit eine Methode, die sich vielseitig einsetzen lässt, zum Beispiel zur Konfliktlösung, beim Teambuilding oder zur Führungskräfteentwicklung.

In dem folgenden Artikel können Sie lesen, wie das Kernquadrat Kernquadrat im Umgang mit „schwierigen“ Mitarbeitern" hilfreich sein kann.Weitere Informationen zum Kernquadrat finden Sie auch unter www.kernquadrat.de.


Insights Discovery – Synergien durch Verständnis für Unterschiedlichkeit

Während das Kernquadrat einzelne Eigenschaften betrachtet, beschreibt Insights Discovery Persönlichkeitstypen mit einem Bündel an Eigenschaften. Das Wissen um die verschiedenen Persönlichkeitstypen hilft Ihnen,

  • eine offene und ehrliche Kommunikation im Team zu fördern;
  • Wertschätzung für Personen aufzubringen, die so ganz anders „ticken“ als Sie selbst;
  • hinter „störendem“ Verhalten wertvolle Eigenschaften zu entdecken, die die Zusammenarbeit bereichern.


mehr zu Insights Discovery

Methode für Kommunikation, Konfliktlösung, Teambuilding

Menschen haben unterschiedliche Vorlieben und Stärken. Das Persönlichkeitsmodell

  • ermöglicht Ihnen zu erkennen, wie Ihre bevorzugten Verhaltensmuster die Beziehungen zu anderen beeinflussen;
  • hilft Ihnen, Verhaltensvorlieben anderer zu erkennen und sich darauf einzustellen;
  • macht deutlich, warum es vielleicht immer wieder derselbe „Typ Mensch“ ist, der für Sie „schwierig“ ist;
  • lässt auch erkennen, wie Sie auf andere wirken – und womöglich auch als „schwierig“ wahrgenommen werden.

Störungen in der Kommunikation und Kooperation können so verringert werden.

Kommunikation und Konfliktlösung

Gerade auch in Konflikten hilft das Wissen um die Unterschiedlichkeit von Menschen: Konflikte entstehen durch unterschiedliche Interessen, die aufeinander treffen. Gelingt es, hinter einem störenden Verhalten die Interessen und Motive des Konfliktpartners zu sehen, ermöglicht dies mehr Verständnis und Respekt für die Person.

Das Persönlichkeitsmodell hilft, Konfliktpotenzial zu erkennen und bietet eine Basis für effektive Kommunikation und Konfliktlösung.

Kooperation und Teambuilding

Ein Team kann nur dann Höchstleistungen vollbringen, wenn unterschiedliche Fähigkeiten vorhanden und die Fähigkeiten der Team-Mitglieder ausgewogen sind. Das ist i. d. R. dann der Fall, wenn verschiedene Persönlichkeitstypen und somit Menschen mit unterschiedlichen Verhaltensvorlieben vertreten sind.

Mit Hilfe des Persönlichkeitsmodells erkennen die einzelnen Team-Mitglieder, welche Stärken sie selbst in das Team einbringen können. Sie erkennen aber auch, welchen Anteil die anderen Team-Mitglieder am Team-Erfolg haben: Verständnis für und Anerkennung von Unterschiedlichkeit wird möglich; Synergien entstehen; Hindernisse in der Zusammenarbeit können beseitigt werden; ein offener und ehrlicher Dialog wird gefördert.

Das Persönlichkeitsmodell ermöglicht darüber hinaus eine Analyse der Stärken und Herausforderungen des gesamten Teams. Diese Analyse gibt auch Auskunft darüber, wie sich das Arbeitsklima und der Umgang miteinander verändern lassen, um eine höhere Leistungsfähigkeit zu erreichen.

Eine Verbesserung der Kooperation und der Team-Leistung sind somit möglich.

Lesen Sie hierzu folgenden Artikel:

„Erfolgreich als Team - Unterschiedlichkeit konstruktiv nutzen: vom Konfliktpotenzial zu Synergien“

Er zeigt anschaulich, wie das Persönlichkeitsmodell in der Praxis genutzt werden kann. 

Mehr über die Insights Discovery-Typologie erfahren Sie hier.


EFT – Emotional Freedom Techniques

Im Coaching stellt sich immer wieder heraus, dass es für die Lösung eines Problems nicht ausreicht, es rational zu analysieren: Die Ursachen liegen oft tiefer. EFT (Emotional Freedom Technique) ist eine energetische Methode; mithilfe von EFT können behindernde Glaubenssätze und Überzeugungen sowie belastende Gefühle einfach und erfolgreich aufgelöst werden.

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Starke Gefühle und Emotionen in Konflikten auflösen

Behindernde Glaubensätze und belastende Gefühle auflösen

Im Coaching stellt sich immer wieder heraus, dass es für die Lösung eines Problems nicht ausreicht, es rational zu analysieren: Die Ursachen liegen oft tiefer. Hier setze ich EFT (Emotional Freedom Technique) ein. Es handelt sich um eine energetische Methode, die sich die 5000-jährige Erfahrung und Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin zunutze macht. Mithilfe von EFT können behindernde Glaubensätze und belastende Gefühle einfach und erfolgreich aufgelöst werden.


Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden steigern

EFT legt die Annahme zugrunde, dass belastende Emotionen auf eine Störung im Energiesystem des Körpers zurückzuführen sind. Durch sanftes Beklopfen bestimmter Meridianpunkte können diese Blockaden im Energiefluss aufgelöst werden. Dies wiederum führt zu einer Auflösung der belastenden Gefühle und Erinnerungen. Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden, sowohl beruflich als auch privat, werden so gesteigert.


Emotionale Verstrickungen in Konflikten auflösen

Auch in Konflikten können starke Emotionen einen konstruktiven Umgang mit dem Konflikt bzw. dem Konfliktpartner erschweren; emotionale Verstrickungen lassen sich nur schwer auflösen. Mit Hilfe von EFT können auch in solchen Situationen belastende Gefühle wie Ärger, Wut oder Angst reduziert werden, so dass Sie wieder autonomer und souveräner handeln können. Eine Konfliktlösung wird wieder möglich.